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Der Ironman Hawaii

Datum: 29. November 2006

Ich bin Euch noch eine Antwort schuldig...
Ihr erinnert Euch (HSV-Mit Oktober 2006) ...
Gibt es wirklich kein Bier auf Hawaii?...
Um es vorweg zu nehmen, Holger Brand und ich konnten diese Frage, beim ersten Besuch auf Hawaii nicht klären.
Geklärt werden konnte aber eine andere entscheidende Frage:
Reichen 4 Tage, um sich an die netten Wetterbedingungen ( 35°C im Schatten, wenn man ihn findet) auf Big Island (Hawaii) zu gewöhnen? Nein, auch nach 4 Tagen kommt man vom täglichen Einkaufen schweißgebadet zurück und Einkaufen ist ja bekanntlich kein Sport.
Übrigens, die Hawaiianer  haben ein interessantes Hobby : „Supermarkt-Extrem-Cooling“.
Draußen 35°C - im Supermarkt 18°C-20°C – Draußen wieder 35°C, bedeutet 2x pro Einkauf einen mit dem Hammer bekommen, da heißt es „gesund“ bleiben.

Noch ein paar Worte über die Weltmeisterschaft der Langdistanz im Triahtlon und die Tage vor und nachher.

Der Ironman Hawaii

Vor dem Rennen

  • 20h Flug (Frankfurt- Chicago – Los Angeles – San Francisco – Kailua Kona / Hawaii)
  • Erdbeben auf Hawaii => Zwischenübernachtung in San Francisco
  • Riß in der Straßendecke der Radstrecke => findet der Ironman überhaupt statt?
  • Ankunft Kona (Montag 16.10.2006), sehr windig, heiß
  • Super Hotel (Royal Kona Resort Hotel)
  • in Kona ca. 1800 Triathleten + Anhang => es gibt nur ein Thema
  • viel Spaß, dank Holger
  • Webseite mit täglich neuen Fotos und Berichten wurde von Holger aus Hawaii gesendet

Raceday (Samstag 21.10.2006)

  • bestes Starterfeld auf der ganzen Welt => 150 Profis und die besten Agegrouper (Altersklassenathleten)
  • 7:00 Uhr Schwimmstart,
  • Schwimmen: Massenstart => 1800 Athleten auf einmal
  • unendlich lange Strecke, mehr Wellen als sonst, ach ja Salzwasser
  • Schwimmzeit 1:21h (gefühlt mindestens 4km) so schlecht wie noch nie, Platz 1251, immer locker bleiben => es kann noch viel passieren
  • Radfahren: Lavawüste, unendliche Weiten, jetzt schon Hitze, keine guten Beine, nach 90km Übelkeit, Nahrungsaufnahme nur noch Cola, trotzdem Platz um Platz aufgeholt
  • Radzeit 5:21h (183km) so schlecht wie noch nie, egal, endlich laufen
  • Laufen: heiß, heiß, heiß, jede Meile an den Verpflegungsstellen zum „ Herunterkühlen“ angehalten
  • Qualen, Schmerzen, Übelkeit, Hitze => eigentlich wie immer
  • Aufgeben => kein Gedanke / never ever
  • Laufzeit 3:32h
  • irgendwann kommt das Ziel

Ziel - 10:27h - Platz 585 - Daylightfinisher

  • Glücklich nicht mehr laufen zu müssen.
  • schon wieder ein Zehennagel geopfert
  • Zufriedenheit, nur über das Finishen, die Zeit sollte eigentlich 30min schneller sein.
  • So ist es eben im Sport, man kann nicht alles planen.

Nach dem Rennen

  • Abreise von Kona (Montag 23.10.2006)
  • Ankunft Haselünne (Mittwoch 25.10.2006)
  • unzählige Glückwünsche, Familie, Freunde, Radsportkollegen, HSV-Vorstand, Arbeitskollegen
  • Presse, sogar Radiointerview

that`s it

Special thanks to

  • meinem Arbeitgeber => die Kampmann GmbH Lingen,
  • meinem Freund Holger, für den besten Support vor, während und nach dem Rennen und natürlich an meine Familie, die weit weg war und doch ganz nah.

Michael Josch

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