Start in die Wintersaison

Bericht aus der HSV Mit 03/2017

Datum: 27.11.2017

Start in die Wintersaison

Die Tour der fallenden Blätter konnte man in diesem Jahr eher Tour de Wind und Sturm nennen. Trotz Wetterlage hatten sich jedoch 21 mutige Radsportler/innen zum Start an der Tennishalle eingefunden. Ein ursprünglich mit unseren Trikotsponsoren geplanter Fototermin konnte leider nicht stattfinden, wird jedoch zur Tour der kalten Füße in 2018 nachgeholt. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren, die uns bei der Neuanschaffung der Trikots finanziell so gut unterstützt haben!

Die von Hendrik und Team vorbereitete Strecke führte uns über Herzlake, Richtung Hahnenmoor, Richtung Berge, zur Roten Säule, einem sagenumwobenen Grenzpfahl der früheren Markungen Hahlen, Anten und dem Stift Börstel. Bei Grenzstreitigkeiten im 18. Jahrhundert soll hier ein Antener Bauer erschlagen worden sein. Eine weitere Sage berichtet davon, dass hier in der französischen Besatzungszeit zwischen 1811 und 1813 ein Soldat im Moor ertrunken sei. Aber genug der alten Geschichten…Bei dem recht windigen, nassen Wetter waren alle  froh möglichst schnell nach Haselünne zurück zu kommen. Somit ging die Fahrt über Berge, Ohrte, Grafeld, Dohren, schnellstens an die von Markus und Renate im Tennisheim vorbereitete Kaffeetafel. Vielen Dank an das gesamte Orga –Team Leigers/Holtwessels!


Abfahrt zur „Tour der fallenden Blätter“

Die Jahresversammlung 2017 fand in diesem Jahr erstmals in Guidos Partybude statt. Bei einer hervorragenden Beteiligung von 33 Radsportlern/innen wurde es dann auch gemütlich eng. Nach dem üblichen Jahresrückblick, in dem Präsi Jörg das Jahr noch einmal Revue passieren ließ und auch einen Ausblick auf das kommende Jahr gab, wurden die Vorstandswahlen abgehalten. Netterweise erklärte sich das seit 4 Jahren bewährte Team Jörg, Guido Frank und Dirk erneut bereit den Vorstand für weitere 2 Jahre zu bilden. In einer nicht geheimen Wahl wurde ein einstimmiges Votum für die Vier abgegeben. In diesem Jahr wurde festgelegt, zukünftig alle 2 Jahre eine Person zum Radsportler des Jahres zu küren. Besonderer Einsatz oder Leistung im Bereich Radsport kann zu einer Nominierung führen. Also fangt alle schon mal an, euch von eurer Schokoladenseite zu zeigen.

An dieser Stelle fallen mir beispielsweise die sonntäglichen Rennradtouren ein. Oftmals wurden diese von einigen Radsportlern z.B. Willi und Guido gezielt und abwechslungsreich vorbereitet. Insbesondere in der Vorbereitungsphase für unsere Tour nach Düsseldorf haben diese, auch oft mehr als 100 km- Fahrten sehr geholfen eine gute Kondition aufzubauen und waren immer sehr abwechslungsreich vorbereitet. Ein herzliches Dankeschön dafür.
Auch ein Rückblick auf die beiden Zeitfahrtermine soll hier nicht unerwähnt bleiben. Erstmals fand ein Termin zu Beginn der Saison und einer gegen Ende der Saison statt. Hier zeigte sich dass sich die Leistungen über den Sommer teilweise drastisch verbessert hatten. Sieger waren im April 2017 Lukas Menzel mit 17:39 min; im September 2017 Jürgen Peters mit 20:02 min. Auch im Jahr 2018 soll es weiterhin zwei Termine für das Zeitfahren geben.

Teilnehmer am Zeitfahren Bawinkel-Helte

Weiterhin ist im nächsten Jahr ein Jubliläums-Wochenende zum 25jährigen Bestehen unserer Radsportabteilung, gemeinsam mit den Radsportfreunden aus der niederländischen Gemeinde Eindhoven, geplant. Der Termin 22.-24.06.2018 sollte schon einmal rot im Kalender eingetragen werden.,Seitens der Triathlon-Sparte berichtete Matthias Strotmann, dass die Zahl der Triathleten aus Haselünne stetig ansteige. Insbesondere Bert stach mit seiner großartigen Leistung als Absolvent des Hamburg -Iron-Man heraus.

Mittlerweile hat die Mountainbikesaison wieder begonnen. Es treten mittlerweile ca. 14 Biker zur sonntäglichen Tour an. Das ist doch wirklich eine großartige Beteiligung! Eine Toureinladung nach ´t Haantje , Niederlande zur ATB Tour stand am 19. November auf dem Terminkalender. Im letzten Jahr hatten bereits einige unserer Biker mit großer Begeisterung an der Veranstaltung teilgenommen. Nach anfänglichem Zögern, hatte auch ich mich dazu entschlossen mitzufahren. Am Sonntagmorgen, es war noch ein wenig dunkel, trafen wir uns mit 15 Leuten auf der Plesse. Räder in die Bullis einladen und los ging es Richtung Niederlande. Auf dem Hinweg regnete es wie aus Eimern, das ließ nichts Gutes hoffen. Doch pünktlich zur Ankunft in ´t Haantje kam die Sonne hinter den Wolken hervor. Also auf die Räder und rein in den Wald. Die Wege waren aufgeweicht, so dass man hier und da auch gerne mal mit den Reifen im Matsch stecken blieb. Leie legte vor mir direkt erstmal einen filmreifen Stunt hin, konnte sich jedoch gerade noch so abfangen. Größtenteils ging es durch kurvige Mountainbiketrails, die Pisten rauf und runter. Das war ganz schön kräftezehrend, brachte jedoch auch jede Menge Spaß.

Mountainbiketour in den Niederlanden

Auf den ersten Kilometern kamen mir Zweifel, wie sollte ich nur die 30 Kilometer-Strecke durchhalten. Aber zum Nachdenken gab es eh keine Zeit. Hier war volle Konzentration gefragt. Zwischendurch versorgten uns die Kollegen aus den Niederlanden mit Bananen, Honigkuchen und Brühe. Das brachte erstmal ein wenig Kraft und man konnte mal kurz durchschnaufen. Irgendwann teilte sich die Strecke und eine Entscheidung stand an – 30 oder 50 Kilometer? Für mich keine Frage. Mir reichte definitiv die kurze Strecke. Kurz vor Ende der Strecke war ich plötzlich alleine im Wald. Irgendwie war ich wohl mal falsch abgebogen? Keine Ahnung, zumindest tauchten hier und da noch ein paar fremde Radsportler hinter mir auf. Also weiter – was soll´s. Irgendwann kam mir die Strecke auch so bekannt vor? Hier war ich doch heute schon mal? Dann tauchte plötzlich Josef wieder hinter mir auf. Ich war erleichtert! Glücklicherweise, war er im letzten Jahr auch schon dabei, und kannte sich ein wenig aus. Inzwischen waren auch meinen letzten Reserven aufgebraucht und ich war mehr als froh, endlich im Ziel anzukommen. Nach und nach trudelten auch die Mountainbiker, die die längere Tour gefahren waren wieder ein. Sowohl mein Rad, als auch ich hatten nun eine Dusche nötig. Zur Feier des Tages hatte unser Geburtstagskind Stürmi, ein paar Getränke und Kuchen mitgebracht. Die schmeckten nach einer solchen Tour natürlich besonders gut!Das war echt eine gelungene Tour, die sicherlich im nächsten Jahr wieder auf dem Programm stehen wird.


Andrea Mimjähner

Termine

 

 

 

 

» "Termine"

Aktuelles Wetter