Voltlage und zurück

105 km - 3,5 Std.

Datum: 23.06.2016

Die Voltlage Tour 105 km

Vielen Haselünner Radsportlern bestens bekannt, steht heute die Voltlage-Runde auf dem Programm. Eine landschaftlich tolle Tour mit ein paar hügeligen Abschnitten, also mal was anderes als das platte Emsland. Zehn Radbegeisterte haben sich bereits um 9 Uhr auf dem Treffpunkt an der Plesse eingefunden, trotz der bedrohlich um Haselünne kreisenden Wolken glauben alle an Willis Wettervoraussage – 15 Grad- kein Regen. Ich hadere noch etwas mit mir, ob ich wirklich die gesamte Tour mitfahren sollte, es gibt jedoch immer noch die Möglichkeit auszusteigen und alleine zurück zu fahren.

Los geht’s, die ersten Kilometer bis Bippen laufen mühelos, so dass ich doch dabei bleibe. Munter geplaudert, habe ich gar nicht gemerkt wie schnell die Kilometer vergehen. Zudem haben wir wohl den Wind im Rücken, es läuft prima. Tour-Guide Willi führt uns wie immer sicher durch die Gegend. Die Stimmung im Team ist bestens. Es wird immer hügeliger als wir in Richtung Eggermühlen  und Ankum unterwegs sind. Plötzlich in einer Kurve überquert ein Schwarm Enten die Landstraße. Aufgescheucht durch die schnellen Rennradler jagen diese in die Luft und sowohl wir als auch die Enten entgehen nur knapp einem Unglück. Das hätte sicherlich eine gute Schlagzeile in der Tageszeitung gegeben.

Durch Ankum hindurch geht es dann weiter Richtung Westerholte die Ankumer Berge rauf und runter. Weiter durch Merzen und dann Richtung Voltlage. Inzwischen tauchen Schilder Richtung Ibbenbüren auf und ich hege die Befürchtung, dass Willi noch einen überraschenden Abstecher geplant hat. Ein Glück nicht, denn so langsam warte ich auf die angekündigte Pause an unserem Kiosk in Freren. Vorher bringen wir allerdings noch  Halverde und Hopsten hinter uns.

Endlich Pause, eine Cola hilft die nötige Energie wieder zu gewinnen. Für den Notfall noch ein Mars eingesteckt und dann geht’s auf die letzte Etappe, knapp noch 25 Kilometer am Saller See vorbei, Lengerich, Gersten. Mit Rückenwind wird die Straße des Schweigens, von Drope, Lotten nach Haselünne bei 37 km/h weggebügelt. Keiner spricht mehr, alle wollen nur noch nach Hause. Und somit ist Ruck Zuck Haselünne in Sicht. Die ersten Leute verabschieden sich in die verschiedenen Richtungen nach Hause. Jetzt darf auch wieder gesprochen werden, denn alle sind froh das Ziel vor Augen zu haben. Für mich war es mal wieder eine kleine Herausforderung und ich bin mega froh dass ich die gesamte Tour mitgefahren bin.

Andrea

 

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