Radl Party 2014

Wandern.Schießen.Feiern.

Datum: 28.02.2014

Bericht HSV-Mit 1. Quartal-2014

Ein Bericht über und vom Radsport im Winter – das ist gar nicht so einfach! Naturgemäß finden bei unserem Sport während dieser Zeit keine Radsportevents statt. Aber dennoch – es ist über einige Aktionen und Ereignisse in der Radsportabteilung zu berichten.
Die jährliche Radl’Party am ersten Samstag im Februar (01.02.2014) richteten die drei „Meppener“ Hans Rickling, Manfred Dreyer und Willi Moorkamp aus. „Jagdliches Schießen“, wie es die Jäger nennen, stand im Mittelpunkt. Viele Radsportkollegen und deren Partnerinnen fanden das interessant und meldeten sich zur Party-Teilnahme an. Schließlich konnten unsere Meppener über 40 Personen am frühen Nachmittag am Startpunkt der Veranstaltung am Yachthafen in Meppen begrüßen. Bei schönem Winterwetter ging es von dort in einem fast einstündigen Fußmarsch zum Kugelschießstand Meppen/Borken, den hier vor einigen Jahren der Verein Jägerschaft Meppen e. V. errichtet hat.


 
Im angenehm hergerichteten Gesellschaftsraum stärkten wir uns am prasselnden Kaminofen mit Kaffee und Plätzchen. Es gab viel zu erzählen, da viele Radsportler sich längere Zeit nicht gesehen hatten. Nur wenige Akteure fahren bekanntlich Touren im Winterhalbjahr oder sind mit dem Mountainbike unterwegs.
Wir durften das Indoor-Schießkino nutzen. Viele, wie auch ich, kannten ein solches Angebot nicht. Es geht darum, in relativ wirklichkeitsgetreuen Schießsituationen Jäger zu sein. Wir durften Wildschweinschießen. Mittels moderner computergesteuerter Technik schießt man mit Lasergewehren auf bewegte Bilder, die mit einem Videoprojektor (Beamer) an die Wand geworfen werden. Die getroffenen Wildschweine werden gezählt, unterschiedliche Punkte für die Treffer vergeben und am Ende der „Jagd“ steht ein persönliches Zahlenergebnis. Eine Trefferanalyse ist möglich und durch Gegenüberstellung der Einzelergebnisse können auch Sieger und Platzierte ermittelt werden. Wir allerdings nahmen das alles nicht so genau. Wir schossen eher drauf los und waren für einen Wettbewerb, der am Ende einen Schießkönig oder eine Schießkönigin hervorgebracht hätte, nicht aufgelegt. Auch das übrige Angebot im Schießstand nutzen wir nicht wirklich. Auf die fünf 100 Meter Bahnen mit verschiedenen jagdlichen Zielen aus dem Revier wie Fuchs, Bock und Sau begaben sich nur wenige Radsportler. Ich habe auch niemanden gesehen, der auf der 50-Meter-Bahn auf den sogenannten „laufenden Keiler“ schoss. Aber alles in allem – es hat Spaß gemacht und war eine gute Idee für unsere 2014er Radl’Party.


 
Gegen 18:00 Uhr haben wir den Schießstand verlassen, um unseren Fußmarsch zum Lokal, in dem wir Essen und Trinken sollten, dem Neustädter Hof in Meppen an der Haselünner Straße, fortzusetzen. Hier ließen wir es uns gut gehen. Es war gemütlich und Getränke gab es reichlich.
Seit Anfang November 2013 hat sich in der Kommunikation untereinander, insbesondere, wenn es um Absprachen über Wochenendtouren oder spontane Ausfahrten geht, etwas geändert. Die gerade im Oktober 2013 unerträglich häufig gewordenen und in ihrer Anzahl nicht mehr zu akzeptierenden Spam-Attacken in unserem öffentlichen Internet-Gästebuch erforderten Umstellungen. Das Gästebuch musste in den „internen Bereich“ übersiedeln. Jetzt muss man die Zugangsdaten kennen, um sich unseren praktischen Radsportbetrieb anzusehen. Eigentlich schade, denn die Aktivitäten öffentlich zu machen hatte auch seine Reize. Jeder Interessent konnte feststellen, dass unsere Radsportabteilung lebt.


Aber wir sind im IT-Sektor ganz im Mainstream! Die nächste Neuerung ist seit etwa Mitte Januar 2014 da und hat sich ruck-zug durchgesetzt; das interne Gästebuch ist out, in ist die WhatsApp. Der Teilnehmerkreis vergrößert sich ständig. Aktuell fehlen sicher nicht mehr viele Radsportakteure in diesem Netz. Tja, und wer noch kein Smartphone hat, muss sich doch wohl jetzt eins besorgen – oder ?


Zum Abschluss die Hinweise auf die ersten Radsportereignisse in diesem Frühjahr. Auf den 23.03.2014 wurde die traditionelle „Tour der kalten Füße“ terminiert. Gut 60 Kilometer, flott, aber nicht zu schnell. Anschließend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Dann am 27. bzw. 28.03.2014 wird es ernst. Dann ist Trainingsauftakt. Es geht organisiert wieder los, letztlich um Mitte Juli 2014 drei Tage im Sauerland bestehen zu können. Ich erfahre ausnahmslos, dass sich alle auf dieses Radsportwochenende im Sommer freuen. Die angemeldete Teilnehmerzahl ist hoch: Ich höre von 30 Teilnehmern. Hoffentlich haben wir Sonnenschein und es herrscht eine gute Stimmung!

  
Herbert Rolfes
       

 

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