Mannschaftszeitfahren Wesuwe

2013

Datum: 05.08.2013

Mannschaftzeitfahren 2013 in Wesuwe

Wir sollten nicht zu enttäuscht über die „Holzmedaille“ sein. Die Platzierung ist, finde ich, auch nicht so entscheidend. Wichtig ist vielmehr. Haben wir alles gegeben und haben wir alles richtig gemacht. Ja wir haben alles gegeben. Mehr ging nicht. Ich bin sicher dass ein jeder von uns sich an seinem persönlichen Limit bewegt hat. Und man muss auch ganz klar sagen, dass das Niveau auf den vorderen Plätzen erheblich gestiegen ist, wenn man die ersten MZF-Jahre als Vergleich heranzieht. Auch das Equipment (Zeitfahrmaschinen, Zeitfahranzüge, Eierhelme usw.) was NOH II und die NL-Fahrer an den Start stellen ist schon noch einmal eine andere Liga als bei uns. Das soll keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein. Aber bei Geschwindigkeiten um oder über 45 km/h macht auch das Material ein bisschen was aus. Deswegen, die ersten beiden Plätze waren unter diesen Bedingungen außer Reichweite.
 
Aber ich gebe auch zu, dass es mich ein bisschen gewurmt hat, dass wir den 9 Sekunden Vorsprung nach der zweiten Runde gegenüber NOH I nicht über die Zeit retten konnten und mit 13 Sekunden Rückstand auf Platz 4 gelandet sind. Aber wir sollten auch an die Schwierigkeiten denken, die NOH I auf der Strecke hatte und deswegen haben sie es verdient Dritter zu werden.
 
Aber da sind wir auch schon bei den Dingen die nicht ganz optimal gelaufen sind. Sicherlich sind wir die erste Runde zu schnell angegangen. Dagegen war die Testrunde am Mittwoch zuvor eine reine Kaffeefahrt. Aber selbst wenn wir drei gleich schnelle Runden (wie die erste) hinbekommen hätten, wäre es schwer gewesen die Ein-Stundengrenze zu knacken.
 
Bestimmt können wir auch noch besser, sprich schneller, durch die Kreisverkehre fahren. Aber dann kann man auch auf die Nase fallen.
 
Sicherlich wurde es in der zweiten Runde zwischendurch unruhig als wir ein bisschen umgestellt haben. Aber hätten wir nicht umgestellt (Winni und Matze häufiger durch die Führung), wären wir möglicherweise geplatzt oder halt deutlich langsamer geworden. Nach der Erholung für Frank und mich konnten wir auch wieder zulegen und Frank konnte hinten raus auch noch was fürs Tempo tun.
 
In der letzten Runde hätte wir zweifelsohne schneller wechseln müssen um das Tempo richtig hoch zu halten, aber irgendwann waren wir halt alle platt.  Und eine Distanz von 44 km ist ja nun auch kein Pappenstiel. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste unsere Zeitfahrstrecke in Klosterholte mehr als dreimal voll am Limit fahren……
 
Na ja, hinterher ist man sowieso immer schlauer. Und trotzdem hat diese Mannschaft in punkto Harmonie und Kommunikation funktioniert. Natürlich wird zum Ende des Rennes, wenn alle im roten Bereich sind (und ich im violetten) , das ganze Gruppengefüge nervöser und unruhiger. Aber es gab keinen wirklichen Stress. Und Spaß gemacht hat’s auch und gebracht hat es auch was. Mein Hals tut fast nicht mehr weh, meine Nase ist heute  das erste Mal seit Tagen wieder frei und meine Stimme funktioniert auch wieder…… Vielleicht lag das aber auch an den „Kümmerlingen“ von gestern Abend.

 

 

 

 

 

 

 

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