Bericht HSV-MIT

Ausgabe I-2013

Datum: 28.02.2013

Die Radsportler im Winter

Mountainbike

Ja es gibt sie noch, die Jünger des Geländerades, des Velo Tout Terrain, des Mountainbikes, die im Winter vom Rennrad auf das Querfeldeinrad wechseln. Allerdings augenscheinlich nicht mehr bei jedem Wetter. Bei Männern im fortgeschrittenen Alter verschieben sich die Beurteilungsmaßstäbe, was denn radeltaugliches Wetter sein könnte. Früher, also damals als das Wetter noch besser, die Winter noch richtige Winter, die Muskeln noch fester und die Motivation herausragend waren, ja da haben wir Radsport den ganzen Winter über betrieben. Bei jedem Wetter, in größeren Gruppen, Wettkampf pur, Mann gegen Mann, against all odds. Heute sieht das etwas anders aus. Da will man auch mal entspannen, Ruhe genießen, Kaminfeuer knistern hören, Schneeflocken beim Fallen zusehen, Skisport im Fernseher genießen. Und trotzdem, manchmal zieht es die Recken einfach raus in die Wildnis. Und siehe da, wenn man erst einmal unterwegs ist, ist das gar nicht schlecht. Endlich mal wieder die Lunge durchatmen lassen, die Oberschenkel spüren, den Dreck spritzen sehen. Und dann folgt das feste Versprechen, am nächsten Sonntag wieder eine Runde zu fahren, weil es einfach gut tut. Egal, wie das Wetter auch sein mag. Mal sehen, vielleicht.

Guidos Geburtstag

Wenn jemand wie Guido einen runden Geburtstag hat, dann gibt’s was zu feiern. Guido H. hatte am 18. Januar ins Kolpinghaus eingeladen und ganz Lahre und halb Haselünne waren gekommen, den Geburtstag gebührend abzurunden. Natürlich hatten wir Radfahrer ein besonderes Geschenk vorbereitet, dass sich Guido erst einmal erarbeiten musste. Michael J. spendete aus seinem reichlichen Altmetallbestand ein leidlich intaktes Fahrrad, das an vielen möglichen und unmöglichen Stellen mit Flachgeschenken präpariert war. Um daran zu kommen, stellte Guido seine körperliche Leistungsfähigkeit im fortgeschrittenen Alter unter Beweis. Dazu strampelte er auf der Rolle 10 Minuten mit Tempo 40, bei starker Sonneneinstrahlung (Scheinwerfer), spürbarem Gegenwind (Ventilatoren) und donnernden Anfeuerungsrufen. Aber Ende gut, Alles gut! Mit 40 gehört man doch noch nicht zum Alteisen. Hut ab Guido! Stramme Leistung! Herzlichen Dank für das tolle Fest.

Radl-Party

Jeder Sportler weiß, dass ein ausgewogenes Verhältnis von Trainings- und Entspannungsphasen die Leistungsfähigkeit im Allgemeinen steigert. Um diesen trainingsphysiologischen Effekt richtig auszunutzen findet alljährlich Anfang Februar die berühmt- berüchtigte Radlerfete statt: Entspannung pur! In diesem Jahr stand als Austragungsort dieser passiven Trainingseinheit Herzlake auf dem Programm. Die Organisatoren Inka und Matthias S. haben am 02. Februar 2013 mal wieder alle Register gezogen, um die verwöhnten Radfahrer nebst Lebenspartner zufrieden zu stellen. Nach einem langen Spaziergang in völlig unbekannter Herzlaker Umgebung, erfreuten sich Herz und Seele bei einem Kaffee-, Tee-, Bier-, Schnäpschen-Picknick. Anschließend ließ man sich bei einem wirklich guten Buffet im Gasthaus „Alter Hase“ nieder um den Tag ausklingen zu lassen. Die Bilder zeigen übrigens den Beginn des gemütlichen Zusammenseins. Das Ende der Radl Party blenden wir an dieser Stelle aus. Vielen Dank an Inka und Matthias: Gut gemacht!


Wie man sieht, geht’s beim Radfahren nicht nur um den Sport, die Gemeinschaft kommt nicht zu kurz. Wer Lust hat einmal dabei zu sein, um das sportliche Radfahren zu erleben, kann sich gerne auf unserer Homepage www.HSV-Radsport.de die nächsten Termine besorgen, einmal zum Training kommen oder einfach eine der angegebenen Telefonnummern anrufen.

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